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Am nächsten Morgen machten wir uns wehen Herzens auf den weiteren Weg. Auf dieser Alm hätten wir noch Tage verbringen können. Nachdem wir uns in Erseke noch mal mit Lebensmittel versorgten fuhren wir den ganzen Tag durch unendliche, alte Pinienwälder. Zum Teil wurde man mit Schautafeln auf die Gegenwart von Bären aufmerksam gemacht. Zu Gesicht bekamen wir leider keinen. Mitten im Nirgendwo kamen wir an einer Lodge vorbei. Ein kleines Restaurant mit "free Camping".

Auch begegneten uns mehrere Jeeps und Motorcrossmaschinen die uns alle ganz freundlich winkten. Es dürfte sich um organisierte Offroadtouren gehandelt haben. Kurz bevor wir in das Tal des Vojes kamen entdeckten wir eine Schlucht in der wir uns für die nächste Nacht einrichteten. Auch zum Baden war es da ganz toll, bis plötzlich ein bunt schillernder Benzinfilm durch die Schlucht getrieben kam. Von Umweltschutz halten sie eben nicht sonderlich viel.

Am nächsten Tag war unser Weg nicht sonderlich weit. Nach nur wenigen Kilometern kamen wir in das Tal des Vjoses, welches entlang der beiden südlichen Gebirgsketten des Malesi Nemecke und Malesi Dhembelit führt. Die Straße entlang des Flusses ist neu und gut ausgebaut. Der Fluss erinnerte uns sehr an den Yukon - naturbelassen mit tief türkisem Wasser, engen Durchbrüchen und riesigen Schotterbänken. Eine dieser Schotterbänke war für die nächsten zwei Tage unser Aufenthaltsort. Wir haben gefaulenzt, gelesen, sind im Fluss schwimmen gegangen haben mit dem Hund gespielt und haben Steine gesammelt.

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