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Linz - Tarvisio - Lago del Predil - Passo del Predil - Bovec - Kobarid

Alleine der Lago und Passo del Predil ist schon eine Reise wert. Erstaunlich war die Grenzkontrolle zwischen Italien und Slowenien. Die Passstraße auf der slowenischen Seite bietet traumhafte Ausblicke und man glaub nicht, dass man in das einige hundert Meter unter einem liegende Tal tatsächlich mit dem Auto hinunterfahren kann. Bei Bovec kommt man an die Soca und fährt entlang dieser auf einer engen Straße hoch über dem Socatal bis Kobarid. Dort hat man die Auswahl zwischen zwei kleinen, feinen Campingplätzen (Camp Lazar und Camp Koren), wobei diese von Kajakern am Osterwochenende geradezu überlaufen waren.

6. April

Kobarid - Wanderung zum Kozjak Wasserfall - Bovec - Koca Zlatorog - Oberlauf der Soca - Wanderung entlang der Soca

Direkt vom Camp Lazar führt eine Hängebrücke über die Soca und eine Wanderung entlang des Kozjak zum Kozjak Wasserfall. Über kleine Steinbrücken, die ins niergendwo führen und wackelige Bretter, die in der Felswand befestigt sind, gelangt man zu einem unglaublich schönen Wasserfall, der in einer Höhle aus dem Himmel stürzt.
Ab Bovec Richtung Norden gelangt man in die Einsamkeit und befindet sich mitten im Triglav Nationalpark. Zum Teil hat die Soca tiefe Klammen in den Talboden gegraben und stürzen links und rechts alle paar Meter kleine Wasserfälle in die Klamm. Entlang des geamten Oberlaufes gibt es eine Weitwanderung und im Abstand von Tagesetappen gelangt man zu schön gelegenen Campingplätzen. Auch anspruchsvollere Wanderungen bzw. Klettertouren auf die bis zu fast 2.400m hohen Berge beginnen hier und sind sehr gut beschildert und markiert.

7. April

8. April

Ticarjev dom - Kranjska Gora - Dovje - Offroad Radovnatal und Mezakla Hochebene - Dovje

Der einzige andere Gast auf dem Campingplatz (im gesamten Nationalparkgebiet ist campen und Feuermachen verboten) war ein pensionierter Engländer der die letzten 5 Wochen in Österreich verbrachte und noch bis SEPTEMBER (!) durch südost Europa gondelt. Er hatte uns schon auf die uns bevorstehende Passüberquerung vorbereitet und war vollends begeistert. Leider hatte es in der Nacht zu regnen begonnen und die 48 Kehren waren für unsere Wohnkabine und das Auto ein wahrer Materialtest. Die Kehren sind zum Teil noch gepflastert, Steigung bis zu 14 % und mit Regen bzw. auf 1.611 m Passhöhe Schnee. In den Wolken hatten wir natürlich keine überwältigende Aussicht aber dieser Pass will nochmal bei herbstlichem Hockdruckwetter bereist werden ! Das Fahren mit größeren Wohnmobilen und mit Wohnwagen ist auf dem Pass verboten - auch mit Recht.
Von Dovje aus kann man in das Vratatal zum Aljazev dom fahren ( 25 % Steigung und Schotterpiste), allerdings war die Straße gesperrt. Wir nahmen somit die Strecke durch das Radovna Tal Richtung Bled, sahen neben der Straße einen Steinadler sitzen und trafen auf einen Feuersalamander mitten am Weg. Durch den Regen machte das Fahren auf den ungeteerten Straßen richtigen Spaß. Bevor man nach Bled kommt zweigt eine Straße auf das Mezakla Hochplateau ab. Man fährt über Straßen die bei uns nicht als solche bezeichnet würden vorerst durch Wald und gleangt dann auf einen Almboden. Dieser war ein einziges Meer aus lila Krokussen. Die Weiterfahr wurde uns jedoch leider durch umgestürzte Bäume versperrt.
Am Abend wurde das Wetter wieder erwarten noch frühsommerlich und bescherte uns einen feinen Ausklang unseres kurzen Trips mit Sonne auf dem Bauch und slowenischem Bierchen.

9. April

Dovje - Kranjska Gore - Tarviso - Linz

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